Vorbeugung
Vorbeugung und Risikofaktoren
In den wenigsten Fällen lässt sich eine eindeutige Ursache für die Entstehung von Brustkrebs identifizieren. Der wichtigste Risikofaktor ist das Alter. Nach dem 30. Lebensjahr steigt das Erkrankungsrisiko kontinuierlich an, erreicht zwischen dem 50. - 60. Lebensjahr ein Plateau und steigt danach erneut an. Als weitere Risikofaktoren vermutet man:
- Die Gene: Familiäre Mammakarzinome sind selten: Vererbung spielt in etwa 5 bis 10 Prozent der Fälle eine Rolle. Ist z.B. bereits die Mutter an Brustkrebs erkrankt, besteht für die Töchter ein erhöhtes Risiko, ebenfalls zu erkranken
- Umweltschadstoffe
- Strahlenbelastung
- Früher Beginn der Menstruation oder späte Wechseljahre: Es wird vermutet, dass das Hormon Östrogen das Brustkrebsrisiko beeinflusst. Frauen, die ihr erstes Kind vor dem 20. Lebensjahr bekommen haben, viele Kinder haben oder relativ früh in die Wechseljahre gekommen sind, erkranken seltener an Brustkrebs
- Fettreiche Ernährung, deutliches Übergewicht
Das können Sie tun, um Ihr Brustkrebsrisiko zu senken:
- Die beste „Vermeidung“ von Brustkrebs liegt in der Früherkennung!
- Monatliche Selbstuntersuchung der Brust: Der beste Zeitpunkt ist eine Woche nach der Menstruation. Dabei wird im Liegen und im Stehen mit den Fingern der flach aufliegenden Hand das Gewebe in Brust und Achselhöhle auf Veränderungen abgetastet. Zusätzlich sollte die Brustwarze durch leichtes Drücken auf eventuellen Flüssigkeitsaustritt überprüft werden. Auffällig ist eine Sekretabsonderung, wenn sie grün-gelblich oder blutig ist und/ oder nur aus einer Brustwarze kommt.
- Gesunde, fettreduzierte Ernährung, viel Bewegung: Eine Umstellung der Lebensgewohnheiten kann zwar nicht sicher vor Krebs schützen, senkt aber das Risiko, wie Wissenschaftler vermuten. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung in Bonn empfiehlt den regelmäßigen Verzehr von Obst, Gemüse und Vollkornprodukten.