
Die Sonne fördert die Bildung von Muttermalen und Leberflecken. Diese wiederum erhöhen das Risiko, einen Hautkrebs zu entwickeln. Wer sich in der Sonne bräunen möchte, sollte die vom Bundesamt für Strahlenschutz empfohlene Höchstzahl von 50 Sonnenbädern im Jahr nicht überschreiten.
Die Haut vergisst nichts, vor allem keinen Sonnenbrand. Gerade an verbrannten Hautstellen können auf Dauer bösartige Hautveränderungen wie das maligne Melanom entstehen. Die Haut hat zwar Selbstreparaturmechanismen, die Schädigungen der Zellen rückgängig machen können. Aber auch die haben ihre Grenzen.
Dermatologen teilen die verschiedenen Haut-Typen in vier Kategorien hinsichtlich ihrer Sonnenverträglichkeit ein. Jeder Haut-Typ benötigt einen individuellen Lichtschutzfaktor. Testen Sie sich und erfahren Sie Ihren persönlichen Haut-Typ mit Sonnenschutztipps.
Die beste Vorsichtsmaßnahme ist neben einem gefühlvollen Umgang mit der Sonne die Eigenbeobachtung der Haut. Hautveränderungen, die rechtzeitig behandelt werden, haben gute Heilungschancen. Fast jeder Mensch hat einige Leberflecken. Typbedingt können es auch sehr viele sein. Gegen diese muss man nichts tun, wenn sie unauffällig sind. Man sollte sie allerdings im Auge behalten und auf Veränderungen achten. Leberflecken oder Muttermale sind meist flache, scharf begrenzte, rundliche oder ovale braune Flecken, die am ganzen Körper auftreten können und im Gegensatz zu Sommersprossen beständig sind. Leberflecken entstehen durch eine Vermehrung der pigmentbildenden Zellen der Haut (Melanozyten). Zum Teil sind sie angeboren, können aber auch erst in der Kindheit oder im Erwachsenenalter entstehen. Angeborene Leberflecken können erhaben und an der Oberfläche rau sein. Sie sind in der Regel harmlos, können aber selten bösartig entarten, Hautkrebs (Melanom) entsteht.
Zum Erkennen des Schwarzen Hautkrebses eignet sich die ABCD-Regel. Im Zweifelsfall veränderte Hautstellen oder schlecht heilende Wunden immer einem Arzt zeigen:
Abbildungsbeispiele über bösartige Hautveränderungen gibt es auf den Seiten des Deutschen Krebsforschungszentrums und der Deutschen Krebsgesellschaft.
Bei sehr vielen und auffälligen Leberflecken, also besonders großen (mehr als 5 mm), unregelmäßig gefärbten oder begrenzten, sollte auf jeden Fall ein Arzt konsultiert werden. Wenn sich Leberflecken verändern, vergrößern, dunkler werden, zu bluten beginnen, sich entzünden oder jucken, sollten sie einem Arzt gezeigt werden. Besteht der Verdacht auf eine bösartige Entartung (Hautkrebs), müssen sie entfernt werden. Durch eine frühe Operation ist bei Hautkrebs meist eine völlige Heilung möglich.
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