
Zunächst verursacht ein Hodentumor keine Schmerzen. Er lässt sich jedoch als feste, nicht verschiebbare Erhöhung ertasten. Weitere mögliche Anzeichen sind eine Vergrößerung, unregelmäßige äußere Form, Ziehen oder Schmerzen im Hoden. Letztere Symptome können jedoch auch bereits auf ein fortgeschrittenes Stadium hinweisen.
Im Anfangsstadium betrifft die Erkrankung ausschließlich einen Hoden. Danach beginnen sich Tumorzellen über Blut und Lymphe auch in anderen Körperbereichen auszubreiten. Vornehmlich ist der andere Hoden, Brust- und der Bauchraum sowie das Becken betroffen.
Bestätigt der Arzt beim Tasten und einem anschließenden Ultraschall einen Verdacht auf Hodenkrebs, erfolgt die Einweisung in die Klinik. Dort wird operativ Hodengewebe entnommen und in einem Schnellverfahren untersucht. So kann bei einer bösartigen Veränderung sofort der betroffene Hoden, der zugehörige Samenstrang und die Blutgefäße entfernt werden. Ist der Hodenkrebs rechtzeitig erkannt worden und das betroffene Gewebe vollständig entfernt, sind 98 Prozent der Männer anschließend krebsfrei. Hat sich der Tumor bereits weiter verbreitet, bestehen die weiteren Therapiemöglichkeiten in Strahlentherapie, operativer Entfernung der Lymphknoten sowie in einer Kombination.
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