
Die Ursachen für die Ausbildung eines Hodenkrebses sind unklar. Es gibt Hinweise, dass eine erbliche Vorbelastung eine Rolle spielen kann. Der Kontakt mit chromhaltigen Farben als Risikofaktor ist umstritten.
Als gesichert gilt, dass ein angeborener Hodenhochstand Hodenkrebs begünstigt. Ein Hodenhochstand liegt vor, wenn einer oder beide Hoden bis zum Ende des ersten Lebensjahres im Bauchraum oder in den Leisten verblieben sind. Diese Fehlentwicklung sollte chirurgisch oder medikamentös bis zum Ende des zweiten Lebensjahres behoben wurde. 1,8 bis 2 Prozent aller Jungen sind davon betroffen.
Eine regelmäßige Selbstuntersuchung ist die beste Möglichkeit – neben den ärztlichen Früherkennungsmaßnahmen – Hodenkrebs rechtzeitig zu entdecken. Bei verdächtigen Veränderungen sollten Sie auf jeden Fall mit Ihrem Arzt darüber sprechen. Die Heilungschancen hängen stark von einer frühen Behandlung ab. So untersuchen Sie sich selbst:
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